Titelfoto mit Edwin Gariguez vor dem KKL Luzern, der Räumlichkeit für die GV der UBS.
Letzte Woche führte mich mein Weg zur Generalversammlung der UBS in Luzern. Dort traf ich den philippinischen Priester und Umweltaktivisten Edwin Gariguez – ein Mensch mit weitem Herz und klarem Blick dafür, was wirklich zählt; der Schutz unseres Planeten und der Rechte jener Menschen, die im Einklang mit der Natur leben sind ihm ein besonderes Anliegen.
Ich engagiere mich für mehr Verantwortung von Konzernen.
Wichtig ist es mir, sich zu diesem Thema in Form von Reden einzubringen.
Edwin Garigues engagiert sich schon seit Jahren für indigene Gemeinschaften auf den Philippinen. Besonders viel bedeutet ihm die Verde Island Passage, eine der weltweit artenreichsten Meeresregionen – und ein wahres Paradies für Küsten- und Sonnen-Anbeter, Taucher, Schnorchler und Reisende, die sich zum Meer hingezogen fühlen. Doch nun ist dieses Paradies in Gefahr.
Der philippinische Großkonzern San Miguel plant dort weitere Kohle- und Gaskraftwerke – mit Unterstützung der Schweizer Grossbank UBS. Diese Investitionen torpedieren nicht nur die Energiewende der Philippinen, sondern bedrohen auch deren fragiles Ökosystem. Erst kürzlich verursachten zwei Öltanker schwere Schäden an der Küste – laut Medien gehörten sie zu einer Tochterfirma von San Miguel.
Wer durch Palawan, Mindoro oder die Küsten von Batangas reist, wer die Herzlichkeit der dort ansässigen Menschen spürt und die leuchtende, faszinierende, friedliche Schönheit der Natur erlebt, wird verstehen, weshalb dieser Kampf essenziell ist. Zu reisen bedeutet, Würde, Freiheit und Selbstbestimmung zu bewahren. Es öffnet die Augen. Manchmal kann die Reise schon in Luzern beginnen, ein ursprünglicher Auftakt, was bewirkt, sich mehr für das majestätische Paradies zu interessieren.
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